Sonntag, November 27, 2022

The West Country Debate November: Krankenwagen, Einwanderung und die Weltmeisterschaft

Der Labour-Führer forderte diese Woche ein Ende der „Einwanderungssucht“, aber die Bauern in der Region sagen, dass die Ernte auf den Feldern verfault, weil es nicht genug ausländische Arbeitskräfte gibt.

Abseits von Westminster dürfte die WM für leichte Erleichterung sorgen. Aber angesichts der fragwürdigen Menschenrechtsbilanz Katars hat auch das politische Bedeutung.

Auf dem Panel in diesem Monat:

Wartezeiten für Krankenwagen

Berichte über lange Wartezeiten auf Krankenwagen im gesamten West Country scheinen immer weiter zu gehen, aber laut Cornwalls Senior Coroner kostet das Problem jetzt Leben. Er machte vier kürzliche Todesfälle in der Grafschaft für Verzögerungen bei der Ambulanz verantwortlich.

Sie beinhalten Tony Reedman, der im Urlaub in Cornwall war, als er einen Schlaganfall erlitt. Er wartete zweieinhalb Stunden auf den Krankenwagen. Der Gerichtsmediziner stellte fest, dass er möglicherweise überlebt hätte, wenn er schneller behandelt worden wäre.

Der Südwesten insgesamt hat die schlimmsten Verzögerungen bei Krankenwagen im ganzen Land. Der South Western Ambulance Service NHS Foundation Trust sagt, das Problem sei die Zeit, die zum Entladen der Patienten benötigt wird, wenn die Krankenhäuser voll sind. Krankenhäuser sagen, dass sie voll sind, weil es nicht genug Sozialhilfe gibt und sie gesunde Patienten nicht entlassen können.

Die Kongressabgeordnete Karin Smyth sagte, die Wartezeiten für Krankenwagen seien ein Symptom für ein versagendes Gesundheitssystem und eine Erhöhung der Sozialhilfe sei der Schlüssel:

Einwanderung

Der Gewerkschaftsführer Sir Keir Starmer machte diese Woche Schlagzeilen, als er Wirtschaftsführern sagte, die britische Wirtschaft müsse ihre „Abhängigkeit“ von billigen ausländischen Arbeitskräften beenden und mehr in die Ausbildung britischer Arbeitnehmer investieren.

Seine Kommentare kommen, da viele Wirtschaftsführer mehr Arbeitsmigranten fordern, um das Wachstum anzukurbeln, und die nationale Bauerngewerkschaft sagt, dass dieser Sektor dringend mehr Arbeitskräfte braucht.

Richard Foord MP kritisierte die Regierung dafür, nicht genug in die Hochschulbildung zu investieren:

Die Weltmeisterschaft

Bei der Weltmeisterschaft sollte es um Fußball gehen, aber das Katar-Turnier ist ebenso zu einem Menschenrechtsthema wie zum Sport geworden. Das Spiel am Montag zwischen England und dem Iran zeigte zwei sehr unterschiedliche Herangehensweisen an die Meinungsäußerung.

Das iranische Team hat sich aus Protest gegen das Regime ihres Landes geweigert, ihre Nationalhymne zu singen, eine Geste, die sie bei (oder falls) ihrer Rückkehr in Gefahr bringen könnte.

Umgekehrt trug Englands Kapitän Harry Kane seine Armbinde für die Rechte von Homosexuellen nicht, nachdem ihm die FIFA mit einer gelben Karte gedroht hatte. War er also rückgratlos oder pragmatisch?

Sir Robert Buckland reservierte seine Wut für die FIFA:

Related Articles

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Latest Articles